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Wahlprogramm „Die Linke.“ Stadtratswahl 2019

„Gemeinsam die Zukunft in Auma-Weidatal gestalten“

In Auma-Weidatal sinkt die Einwohnerzahl stetig von Jahr zu Jahr. Die Infrastruktur löst sich immer weiter auf.

Noch gäbe es die Chance, dem mittelfristig entgegenzuwirken. Mit einer starken Verwaltung, dem ansiedeln neuer Arbeitsplätze und zeitgemäßem und bedarfsgerechtem Wohnraum. Daraus folgernd dem Erstarken der Infrastruktur (Schulen, Kita’s, Ärzte, Einzelhandel, Gastronomie, usw.)

Wir fordern:

- eine intensive Projektarbeit, um eine lebenswerte Zukunft in Auma-Weidatal zu entwickeln.

Dabei ist uns besonders wichtig, mittelfristig das Haushaltssicherungskonzept verlassen zu können. Wir wollen die Grundlage für weitere Arbeitsplätze in Auma-Weidatal schaffen. Auch zeitgemäßer und bedarfsgerechter Wohnraum muss entstehen, damit sich Familien in Auma zu Hause fühlen können. Ebenso müssen dafür neue Baugebiete in Auma-Stadt ausgewiesen werden.

- ein Kinder- und Jugendparlament. Kinder und Jugendliche haben oft gute Ideen und Lösungsvorschläge.

In vielen Städten (u.a. Weida seit 1995 https://www.kjp-weida.de/) gibt es bereits ein Kinder- und Jugendparlament. Diese leisten hervorragende ehrenamtliche Arbeit in den Städten. Es ist ein überparteiliches, öffentliches Sprachrohr der Jugend.

- die Umsetzung von Bürgerwillen. Wir unterstützen die Initiative für einen Radweg zwischen Auma und Zeulenroda. Hierzu stehen Fördergelder des Freistaats bereit. Nun muss auch organisatorisch alles für die Umsetzung getan werden.

Bleibt zu hoffen, dass wir die Fördermittel zeitnah beantragen, bzw. dass der Fördertopf des Landes auch noch nach der Landtagswahl im Herbst besteht.
Durch die zahlreichen Unterschriften sehen wir einen klaren Bürgerauftrag. Wir als Linke/Auma-Weidatal werden alles daran setzen, den Radweg zeitnah, spätestens 2020 realisieren zu können.

Außerdem sollten weitere Radwege geprüft werden, um die Attraktivität Aumas zu fördern. z.B.
Auma-Triptis
Auma-Krölpa
Auma-Staitz

Des Weiteren sehen wir es als wichtig an, Förderprogramme zeitnah wahrzunehmen und bei Bedarf umzusetzen.

- Auma muss familienfreundlicher werden. Daher fordern wir weitere gut ausgestattete Spielplätze an geeigneten Stellen in Auma.
- Einen Treffpunkt für Jugendliche.

Wir wollen unserer Jugend einen Treffpunkt ermöglichen, wo sie unter sich sind und „abhängen“ oder „chillen“ können. Wie genau dieser Treffpunkt aussieht, sollte keinesfalls durch uns „Erwachsene“ entschieden werden. Es wäre eine hervorragende Idee, wenn das Kinder- und Jugendparlament dies für sich als eines Ihrer Projekte bearbeiten kann.
Die Entscheidung bzgl. Finanzierung muss selbstverständlich im Stadtrat fallen.

- Landesgesetze umsetzen: Keine rückwirkende Erhebung der Straßenausbaubeiträge.
- dezentrale Bürgerforen, um Vorschläge und Forderungen der Bürger wahrzunehmen.

Wir fordern dezentrale Bürgerforen in Gemeindehäusern, damit auch Menschen die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, teilnehmen können.

- keine Spekulationen mit Land- und Forstwirtschaftlichen Flächen.
- Regelschule erhalten: bestehende Pläne zum Schulverbund mit Münchenbernsdorf oder Anderen durchsetzen.

Je kleiner die Schulklassen, desto besser können Lehrer auf einzelne Schüler eingehen. Durch die Fehplanung der letzten Jahrzehnte besteht jedoch ein Lehrermangel, der auch die nächsten Jahre nicht ausgeglichen werden kann.
Um die Regelschule erhalten zu können streben wir daher einen Schulverbund an. Die Pläne für einen Verbund mit Münchenbernsdorf liegen bereits „in der Schublade“. Hierbei geht es darum, das die Schüler beider Schulen verbleiben können und nur der Stundenplan entsprechend gestaltet wird. So können die Lehrer an einem Tag in Auma und am anderen Tag in Münchenbernsdorf ihren Dienst antreten. Die Linke/Auma-Weidatal steht für eine lebenswerte Zukunft. Der Erhalt der Regelschule ist für uns daher alternativlos.

- einen barrierefreien Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) in der Triptiser Straße Höhe Bahnhofstraße.

Vor der unübersichtlichen Kurve ist es schwierig die Straße zu queren. Ein Zebrastreifen würde vor allem Senioren und Kindern auf dem Weg zur Bushaltestelle oder Rewe Sicherheit geben.

- die Schaffung von bedarfsgerechtem und zeitgemäßem Wohnraum.

Dies können wir wirklich nur fordern und uns ständig sichtbar machen. Inwieweit das die Wohnbau-Genossenschaften umsetzen wollen, steht leider auf einem anderen Blatt. Wir bleiben dran. Denn es ist ein wichtiger Baustein, um Auma attraktiv zu machen.

Wir wünschen uns:

- eine enge Zusammenarbeit mit den Ortsteilbürgermeistern um die Bedürfnisse der Ortsteile stärken zu können.

Wir freuen uns auf eine gute, konstruktive Zusammenarbeit.